Das Bild zeigt kollaterale Gefäße bei Arterigonese im Schweineherzen
Arteriogenese im Schweineherzen

Arteriogenese

Bild: Arteriogenese am Schweineherz nach einen Kupper Stent-Implantat im LAD

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Arteriogenese

Arteriogenese ist der Prozess, bei dem Arteriolen und/oder vasa vasora sich zu funktionellen Arterien entwickeln und dabei kollaterale Gefäße bilden. Diese sollen dabei helfen, den Blutkreislauf im Falle eines Gefäßverschlusses (Stenose) zu verbessern. Die entstehende Kollateralen als natürlicher Bypass vermeiden und/oder minimieren das Risiko eines Infarktes des entsprechenden Organs (Herz, Gehirn). Im Projekt werden mechanische Stimuli mit und ohne Anwendung von Wachstumsfaktoren eingesetzt, um die Entstehung von kollateralen Gefäßen (Arteriogenese) zu stimulieren. Die Experimente erfolgen in Tiermodellen: Schweineherzen, Rattengehirn und in Beine von Knock-out Mäusen. Einige der Fragen sind, ab wann entstehen Kollateralgefäße, wie groß (Durchmesse, Länge), wie effektiv ist die Nutzung von Wachstumsfaktoren? Ist ein Engineering des Prozesses möglich (Wiederholbarkeit, Validität)?

Das Projekt wurde konzipiert und entwickelt vom AG-Prof. Ivo Buschmann. Das Zentrum unterstützt das Projekt mit der µCT Messungen (Schweineherzen: 41 µm isometrische Auflösung, XtremeCT, Gehirnmäuse 8 µm isometrische Auflösung, Labor-CT) sowie mit deren 3D Visualisierung und Bildanalyse (Durchmesser, Netzgefäße-Quantifizierung)