Das Bild zeigt exemplarisch Mikro-CT Messungen der Tibia bei einer gesunden Frau und einer genestisch knochenerkrankte Patienten
genetische Knochenerkrankung

DIMEOS Studie: Detection and Individualized Management of Early Onset Osteoporosis

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DIMEOS

DIMEOS ist ein nationaler Verbund (Universitäten Würzburg, Dresden, Hamburg, Berlin und Max-Planck-Institute Berlin und Potsdam Golm) zur Erforschung der Ätiologie der frühen Osteoporose (Early Onset Osteoporose, EOOP). Die Untersuchungen umfassen genetische Tests mit einem neu entwickelten Bone-Panel zur Analyse von > 409 kodierenden Abschnitten zur Identifizierung von diversen Knochenstoffwechsel-Erkrankungen. Weiterhin werden umfangreiche Labor Analysen des Blutes vorgenommen. Die Mikrostruktur des peripheren Knochens wird analysiert, sowohl in vivo als auch an Beckenkammbiopsien. Weiterhin werden sowohl  histomorphometrische Analysen der Bioptate durchgeführt als auch Materialprüfungen des Knochenmaterials. 

Untersucht werden Männer unter 55 Jahren und Frauen mit der Diagnose 'verminderte Knochenmasse' vor der letzten Regelblutung (Menopause). 

Leiter des Konsortiums ist Prof. Mundlos (Genetik, Charité). Das ZMK als klinischer Partner schließt ca. 60 Patienten ein und ist verantwortlich für die zentrale Analyse der Knochenmikrostruktur und Knochendichte dieser Patienten.

Die klinischen Leiter der Konsortien schlagen dann nach gemeinschaftlicher Begutachtung eine individuelle Therapie für die Patienten vor, die natürlich noch Off-Label ist, da es für dieses Klientel noch keine zugelassenen Medikationen gibt.

Link

Unter folgenden Links erhalten Sie mehr Informationen über das DIMEOs Konsortium und die Untersuchungen am EOOP - Patienten:

Im Institut für medizinische Genetik und Humangenetik der Charité

An der Würzburg Universität