Das Bild zeigt die Mikrostruktur einer MikroCT Messung der distalen Tibia von einer jungen und einer alten Frau

Charakterisierung von kortikalem und subchondralem Knochen

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Charakterisierung von kortikalem und subchondralem Knochen

Laufzeit: 11/2016 - 10/2018

Förderung: Forschungsnetz Muskuloskelettale Erkrankungen, BMBF

Ausgehend von neuen Methoden der Bildgebung mit hoher Ortsauflösung ist das Interesse an der Pathophysiologie, der Struktur und der Funktion kortikalen und subchondralen Knochens rapide gewachsen. Interessanterweise, und das reflektiert auch das Forschungsnetz Muskuloskelettale Erkrankungen, gilt das übergreifend für die Gebiete Osteoporose (OPO), Osteoarthrose (OA) und rheumatoide Arthritis (RA). 5 der 8 Verbünde beschäftigen sich u.a. mit kortikalem und/oder subchondralem Knochen und benutzen entsprechende bildgebende Verfahren. Hauptziel des Vorhabens ist es daher, innerhalb des Forschungsnetzes Synergieeffekte zu nutzen, vorhandene Daten im Hinblick auf übergeordnete Fragestellungen gemeinsam zu analysieren und die Standardisierung im Bereich der Bildgebung und -analyse voranzutreiben, um Messergebnisse aus unterschiedlichen Laboren vergleichen zu können. Konkret sollen vier Projekte bearbeitet werden. P1: Standardisierung kortikaler Parameter, die in vitro auf µCT Scannern unterschiedlicher Hersteller und mit unterschiedlicher Software bestimmt werden. P2: Vergleich von zwei fundamental unterschiedlichen Analysemethoden zur Bestimmung kortikaler Porosität in vivo: die direkte Segmentierung der Poren und eine Methode, die die Porosität unter der Annahme einer konstanten Mineralisierung aus der Bestimmung der kortikalen Dichte ableitet. P3: In Patienten mit OPO, OA, oder RA sollen kortikale Parameter aus in-vivo HR-pQCT Messungen verglichen werden, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kortikalisstruktur der drei Krankheitsbilder zu ermitteln. (P4) Vergleich der subchondralen Knochenstruktur im Tibiaplateau zwischen Tiermodellen und humanen Proben zur Adressierung der Frage, inwieweit gängige Tiermodelle das Knochen-Knorpel Interface adäquat repräsentieren. Die entwickelten Methoden und Ergebnisse werden allen Partnern des Forschungsnetzes Muskuloskelettale Erkrankungen zugänglich gemacht.

Koordinator: Prof. Dr. Klaus Engelke

 

 

Projekt Durchführung

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