Das Bild zeigt exemplarisch die Osteozyten-Lacunae einer osteoporotische Knochen nach Synchrotron-CT Messung
Synchrotron-CT Messung einer Biopsie von osteoporotische Knochen mit Osteozyten Lacunae

Osteozyten Lacunae Netzwerk Projekt

 

 

 

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Osteozyten Lacunae Netzwerk

Osteozyten sind Knochenzellen, welche sich in der Knochenmatrix befinden. Sie entstehen aus Osteoprogenitorzellen und Osteoblasten, die während Mineralisierungsprozesse (Osteogenese) oder Knochenremodeling in der Knochenmatrix eingebettet bleiben. Die Osteozyten befinden sich in Osteolakunen und besitzen cytoplasmatische Dendriten, welche in die Canaliculi erstrecken.

Die Osteozyten sind die Mechanosensoren des Knochengewebes und sind verantwortlich für die Übertragung der mechanischen Signale an die Knochenoberfläche. Abhängig davon werden osteoblastische (Aufbau) und osteoklastische Aktivitäten iniitiert und damit der Prozeß des Knochenremodelings eingeleitet. Die Osteozyten kommunizieren durch die Dendriten und bilden zusammen ein osteolacunales Netzwerk (OLN). Es ist gezeigt worden, dass Knochenkrankheiten zu Änderungen in diesem Netzwerk führen wie Unterbrechungen in dem Dendriten-System und zelluläre, morphologische Änderungen der Osteozyten. Das Projekt analysiert das OLN bei osteoporotischen und gesunden Patienten in 3D mittels Labor-µCT und Synchrotronstrahlung CT (BESSY, BAM) sowie deren Bildanalyse (Amira-ZIB). Dabei werden eigene Skripts für die Auswertung entwickelt (Matlab).

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